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| Boeing F/A-18 Hornet |
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Nachdem sich die US Air Force im Wettbewerb der YF-16 und YF-17 für den Bau der leichten F-16 entscheidet. Wird wenige Jahre später die YF-17 die Vorlage für die heutige F/A-18 Hornet und Super Hornet, sowie für die relativ junge E/A-18 G "Growler", dem Nachfolger des mit starken Störsender ausgestatteten E/A-6 "Prowler". Obwohl auch die YF-16 in die engere Wahl genommen wird, besteht man bei der US-Navy auf ein zweistrahliges Modell, da so bei Problemen mit einem Triebwerk die Chancen für die Rückkehr des Flugzeugs, gerade über Wasser, deutlich höher ist.
Wie die F-16 muss die F/A-18 vielfältige Aufgaben übernehmen können. Da die "Hornets" sowohl als Jäger als auch für offensive Bodenangriffe dienen, tragen sie das F für "Fighter" und das A für "Attack". Ausnahme ist die E/A-18 Growler die mit elektronischen Störsendern sog. "EloKa" Aufgaben wahrnimmt und dabei feindliche Funk- und Radaranlagen empfindlich stört, ergänzend mit AGM-88 HARM solche Anlagen auch direkt selber bekämpfen kann.
Zusätzlich müssen die Entwickler die aussergewöhnlichen Verhältnisse, die im Zusammenhang mit dem Einsatz auf einem Flugzeugträger stehen, berücksichtigen.
Dazu gehört ein kräftiger Fanghaken, das Fahrwerk muss den größeren Belastungen beim Landen aber auch beim Start mit dem Katapult stand halten. Außerdem soll das Flugzeug auf einfache Art und schnell wartbar sein, da Ersatzteile nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen können. Mit den einklappbaren Tragflächen gelingt es die Stellflächen auf einem Flugzeugträger optimal auszunutzen.
Während bei den ersten F/A-18 A/B die zweisitzige "B" Variante ausschliesslich für Traingszwecke genutzt wurde. Ist man bei den aktuellen "D" und "F" Modellen dazu übergegangen den Platz auch für einen Waffen-System-Offizier auszustatten. Sodass das Einsatz-Spektrum und die Effektivität der F/A-18 erheblich erweitert wird.







